Freitag, 30. September 2011
29. September / 23Uhr
franzi langbein, 13:37h
BLUE MOUNTAINS
Unser Freitag war nach unserer Ankunft eher gechillt, aber hätten wir mal vorher gewusst, was für Wetter wird, wären wir an dem gleichen Tag noch ein bisschen gewandert. Wir kauften uns noch Getränke im ALDI und das wars.

Als ich mich umziehen wollte, merkte ich, dass ich nur noch einen Flip Flop hab. Na toll, was verlier ich denn momentan nicht? Erst meine Kamera und jetzt der Schuh. Mit einem läuft es sich schlecht, also weg damit.
Am Samstag wachten wir auf und es war mehr als nebelig, denn man konnte gerade mal 50m weit sehen. Aber wir machten uns trotzdem auf den Weg und liefen den Track. Als wir dann am dem Lookout ankamen, an dem man normalerweise die „3 Sisters“ sehen kann, sahen wir nichts als weiss, denn sogar wir standen im Nebel. Wir entschieden uns dann, einfach wieder zurück ins Hostel zu gehen und es am nächsten Tag nochmal versuchen.

Also Sonntag früh aufgestanden, aus dem Fenster geschaut und es war strömender Regen und Nebel. Auch die Temperatur ging von 28 runter auf 14 Grad. Puh. Und was nun? Ok, Spiel ausleihen und irgendwie den Tag rumbringen. Wir spielten ein paar Stunden Monopoly und diesmal zockte mich Marc voll ab. Wir entschieden uns, es am Abreisetag nochmal zu versuchen.
Am Montag checkten wir erst aus und aßen dann Frühstück. Dann machten wir uns auf den Weg zu dem Lookout aber, NICHTS :( Wir liefen einen Teil der 900 Stufen hinunter zu dem ersten Felsen und dann beschlossen wir den weiteren Weg.

Da mir sehr kalt war, bin ich die 300 Stufen wieder nach oben und Marc machte komplett die große Runde. Ich kam im Hostel an und saß gemütlich am Kamin, als ich sah, das der Nebel sich auflöst und auch ein bisschen Sonne durchkam, aber ich konnte mich einfach nicht mehr aufraffen. Hätt ich nur mal gemacht, denn als Marc zurückkam, zeigte er mir die Bilder, wo auch die 3 Felsen drauf waren. Na toll. Egal, vielleicht komm ich ja nochmal her. Danach machten wir uns wieder auf den Weg zurück nach Sydney und unser nächstes Hostel war auch sehr nah am Bahnhof. Cool, sogar ein 4-Bett Zimmer. Es kam auch keiner mehr weiter rein ins Zimmer, also hatten wir es für uns allein. Ich schaute mir auch meine erste Wohnung an und wusste auch gleich, das ich da eigentlich nicht wohnen möchte. Also weiter suchen.
In der Nacht von Montag auf Dienstag klopfte es nachts ganz laut an der Tür und Marc öffnete. Mmh, keiner da. Er ging wieder ins Bett und es klopfte wieder. Er machte auf und da stand doch ein Mädel splitter faser nackt. Sie hatte sich wohl in der Tür geirrt, denn wir hörten es noch an den Nachbartüren klopfen.
Am Dienstag hatte ich ab 9Uhr meinen Kurs für mein RSA Zertifikat, was man hier braucht, um Alkohol servieren zu können. Als ich gegen 16Uhr fertig war, traf ich mich mit Marc und ich hatte noch einen Termin für eine Wohnung, aber der Typ hat mich voll versetzt. Als wir wieder im Hostel waren, lagen 2 deutsche noch mit drin, die gerade angereist sind und einen totalen Jetleg hatten und nur geschlafen hatten. Am Abend kamen dann Steffen und Meilin und wir feierten Abschied von allen.

Am Mittwoch trafen wir uns dann mit Steffen und Meilin und liefen zu dem Markt, an dem man günstig Souveniers kaufen kann. Danach liefen wir zu einer Wohnungsbesichtigung für mich und die war zumindest mal besser. Ich entschied mich auch dafür, denn viel Zeit zum suchen blieb mir auch nicht mehr. Wir gingen noch auf ein deutsches Bier in das bayerische Restaurant.

Den Abend genieß ich einfach noch mit Marc, denn es war die letzte Nacht.
Heute, Donnerstag, war ein ganz schlimmer Tag für mich und ich fühl mich total beschissen. Marc stand heute morgen früh auf, um seinen Rucksack zu packen. Es war der Tag des Abschieds. Ein paar Sachen bekam ich und ich konnte es mir einfach nicht ansehen. Ich fing an zu weinen. Er setzte sich zu mir, aber ich konnte nicht anders. Auch ich und die anderen beiden deutschen (David und Maren) mussten packen. Wir checkten aus und gingen dann Frühstücken. Aber ich hatte nicht wirklich Hunger. Ich weiß, dass David eine Wohnung sucht, und hackte bei meinem Vermieter nach. TATA, es hat geklappt. Dann brachte mich Marc noch in mein neues Hostel, in dem ich meine letzte Nacht verbringen werde. Ich zog nur schnell ein und dann machten wir uns auf den Weg zum Bahnhof. Als wir am Gleis ankamen, kam auch schon der Zug.

Es ging alles viel zu schnell und ich war nervlich total am Ende. Ich weinte was das Zeug hält, aber das lässt ihn auch nicht hier. Er stieg ein, kam noch einmal kurz raus und dann fuhr er davon. Ich brauchte erst ein paar Minuten zum verschnaufen! Um halb 2 traf ich mich mit David und lief mit ihm zur Besichtigung und er entschied sich auch direkt für die Wohnung. Denn viel überlegen sollte man in Sydney nicht. Auch ich darf morgen endlich umziehen. Zwar erst noch 2 Nächte zu dem Vermieter, aber am Sonntag geht’s dann in meine WG. Ich traf mich am Nachmittag noch mit Steffen und Meilin, denn ich brauchte jemanden zum ausheulen. Auch in dem bayerischen Restaurant war ich nochmal und auch da hörte ich, dass ich Probearbeiten darf am Dienstag. Sehr positiv, denn das Geld ist mehr als knapp und wenn ich jetzt keinen Job finde, muss ich wohl nach Hause. Aber natürlich hab ich die besten Eltern, die mich unterstützen und mir helfen. Auch mit Mama hab ich über eine Stunde geskypt und mich ausgeheult. Schon echt eine schwierige Situation gerade. Marc weg, Meilin und Steffen fliegen am Sonntag, das Geld ist fast leer und es regnet seit Tagen :( Da kommt total das Heimweggefühl hoch. Aber, ich hab auch was tolles, denn meine Kamera ist heute im Päckchen gekommen :) Puh, also doch keine neue kaufen. Wies jetzt weiter geht, werden wir sehen.
Gute Nacht
Unser Freitag war nach unserer Ankunft eher gechillt, aber hätten wir mal vorher gewusst, was für Wetter wird, wären wir an dem gleichen Tag noch ein bisschen gewandert. Wir kauften uns noch Getränke im ALDI und das wars.

Als ich mich umziehen wollte, merkte ich, dass ich nur noch einen Flip Flop hab. Na toll, was verlier ich denn momentan nicht? Erst meine Kamera und jetzt der Schuh. Mit einem läuft es sich schlecht, also weg damit.
Am Samstag wachten wir auf und es war mehr als nebelig, denn man konnte gerade mal 50m weit sehen. Aber wir machten uns trotzdem auf den Weg und liefen den Track. Als wir dann am dem Lookout ankamen, an dem man normalerweise die „3 Sisters“ sehen kann, sahen wir nichts als weiss, denn sogar wir standen im Nebel. Wir entschieden uns dann, einfach wieder zurück ins Hostel zu gehen und es am nächsten Tag nochmal versuchen.

Also Sonntag früh aufgestanden, aus dem Fenster geschaut und es war strömender Regen und Nebel. Auch die Temperatur ging von 28 runter auf 14 Grad. Puh. Und was nun? Ok, Spiel ausleihen und irgendwie den Tag rumbringen. Wir spielten ein paar Stunden Monopoly und diesmal zockte mich Marc voll ab. Wir entschieden uns, es am Abreisetag nochmal zu versuchen.
Am Montag checkten wir erst aus und aßen dann Frühstück. Dann machten wir uns auf den Weg zu dem Lookout aber, NICHTS :( Wir liefen einen Teil der 900 Stufen hinunter zu dem ersten Felsen und dann beschlossen wir den weiteren Weg.

Da mir sehr kalt war, bin ich die 300 Stufen wieder nach oben und Marc machte komplett die große Runde. Ich kam im Hostel an und saß gemütlich am Kamin, als ich sah, das der Nebel sich auflöst und auch ein bisschen Sonne durchkam, aber ich konnte mich einfach nicht mehr aufraffen. Hätt ich nur mal gemacht, denn als Marc zurückkam, zeigte er mir die Bilder, wo auch die 3 Felsen drauf waren. Na toll. Egal, vielleicht komm ich ja nochmal her. Danach machten wir uns wieder auf den Weg zurück nach Sydney und unser nächstes Hostel war auch sehr nah am Bahnhof. Cool, sogar ein 4-Bett Zimmer. Es kam auch keiner mehr weiter rein ins Zimmer, also hatten wir es für uns allein. Ich schaute mir auch meine erste Wohnung an und wusste auch gleich, das ich da eigentlich nicht wohnen möchte. Also weiter suchen.
In der Nacht von Montag auf Dienstag klopfte es nachts ganz laut an der Tür und Marc öffnete. Mmh, keiner da. Er ging wieder ins Bett und es klopfte wieder. Er machte auf und da stand doch ein Mädel splitter faser nackt. Sie hatte sich wohl in der Tür geirrt, denn wir hörten es noch an den Nachbartüren klopfen.
Am Dienstag hatte ich ab 9Uhr meinen Kurs für mein RSA Zertifikat, was man hier braucht, um Alkohol servieren zu können. Als ich gegen 16Uhr fertig war, traf ich mich mit Marc und ich hatte noch einen Termin für eine Wohnung, aber der Typ hat mich voll versetzt. Als wir wieder im Hostel waren, lagen 2 deutsche noch mit drin, die gerade angereist sind und einen totalen Jetleg hatten und nur geschlafen hatten. Am Abend kamen dann Steffen und Meilin und wir feierten Abschied von allen.

Am Mittwoch trafen wir uns dann mit Steffen und Meilin und liefen zu dem Markt, an dem man günstig Souveniers kaufen kann. Danach liefen wir zu einer Wohnungsbesichtigung für mich und die war zumindest mal besser. Ich entschied mich auch dafür, denn viel Zeit zum suchen blieb mir auch nicht mehr. Wir gingen noch auf ein deutsches Bier in das bayerische Restaurant.

Den Abend genieß ich einfach noch mit Marc, denn es war die letzte Nacht.
Heute, Donnerstag, war ein ganz schlimmer Tag für mich und ich fühl mich total beschissen. Marc stand heute morgen früh auf, um seinen Rucksack zu packen. Es war der Tag des Abschieds. Ein paar Sachen bekam ich und ich konnte es mir einfach nicht ansehen. Ich fing an zu weinen. Er setzte sich zu mir, aber ich konnte nicht anders. Auch ich und die anderen beiden deutschen (David und Maren) mussten packen. Wir checkten aus und gingen dann Frühstücken. Aber ich hatte nicht wirklich Hunger. Ich weiß, dass David eine Wohnung sucht, und hackte bei meinem Vermieter nach. TATA, es hat geklappt. Dann brachte mich Marc noch in mein neues Hostel, in dem ich meine letzte Nacht verbringen werde. Ich zog nur schnell ein und dann machten wir uns auf den Weg zum Bahnhof. Als wir am Gleis ankamen, kam auch schon der Zug.

Es ging alles viel zu schnell und ich war nervlich total am Ende. Ich weinte was das Zeug hält, aber das lässt ihn auch nicht hier. Er stieg ein, kam noch einmal kurz raus und dann fuhr er davon. Ich brauchte erst ein paar Minuten zum verschnaufen! Um halb 2 traf ich mich mit David und lief mit ihm zur Besichtigung und er entschied sich auch direkt für die Wohnung. Denn viel überlegen sollte man in Sydney nicht. Auch ich darf morgen endlich umziehen. Zwar erst noch 2 Nächte zu dem Vermieter, aber am Sonntag geht’s dann in meine WG. Ich traf mich am Nachmittag noch mit Steffen und Meilin, denn ich brauchte jemanden zum ausheulen. Auch in dem bayerischen Restaurant war ich nochmal und auch da hörte ich, dass ich Probearbeiten darf am Dienstag. Sehr positiv, denn das Geld ist mehr als knapp und wenn ich jetzt keinen Job finde, muss ich wohl nach Hause. Aber natürlich hab ich die besten Eltern, die mich unterstützen und mir helfen. Auch mit Mama hab ich über eine Stunde geskypt und mich ausgeheult. Schon echt eine schwierige Situation gerade. Marc weg, Meilin und Steffen fliegen am Sonntag, das Geld ist fast leer und es regnet seit Tagen :( Da kommt total das Heimweggefühl hoch. Aber, ich hab auch was tolles, denn meine Kamera ist heute im Päckchen gekommen :) Puh, also doch keine neue kaufen. Wies jetzt weiter geht, werden wir sehen.
Gute Nacht
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